Unser Tag im Wald

Lernort Natur
Facettenreich, in unerschöpflichen Wandel präsentiert sich uns die Natur. Ursprünglich und unmittelbar lädt sie zum ganzheitlichen Lernen und Erleben ein, sie berührt und prägt.
So können die Kinder den Wechsel der Jahreszeiten, Blühen und Vergehen, Sonne und Regenwetter, die Tier- und Pflanzenwelt, als Bereicherung und als Herausforderung erfahren und daran wachen.
Wir begegnen jeden Tag neuen Aufgaben und Abenteurern.
Spielerisch erforschen wir Zusammenhänge, erwerben Kenntnisse und entwickeln Liebe und Respekt für die Natur und für Einander. Gemeinsam erweitern wir unser Verständnis für Raum, Zeit und alles Lebendige.
"Die Natur ist doch das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Gehalt bietet." (J.W. von. Goethe)
Mein Tag im Wald mit den MoWaki`s
Meistens werde ich schon kurz nach halb acht von meinen Eltern zum Bauwagenplatz gebracht. Dann schaue ich erst einmal nach wer schon da ist. Genug Zeit um mich von Mama zu verabschieden habe ich auch.
Im Winter ist es noch ganz dunkel aber Angst habe ich keine. Ich kann mit meinen Freund dann noch besser verstecken spielen, oder wir haben Glück und hören die Waldohreule rufen. Oft machen wir auch Funkenmit den Funkenstab, oder wir suchen in den Pfützen nach dicken Eisplatten.
Wenn es ganz kalt ist, prasselt oft schon ein schönes Feuer in der Feuerschale. Das Wetter macht mir fast nie was aus, ich habe ja pausende Kleidung an. Sobald den Eichen Blätter gewachsen sind treffen wir uns morgens dann immer am Rhein.
Wenn ich den Indianer Ruf höre versammeln wir uns alle in Morgenkreis. Da begrüßen wir uns und besprechen miteinander wer heute das Pfatfinderkind sein darf, wer heute da ist, wer fehlt und stellen unsere Jahresuhr ein. Oft erzählen wir uns auch gegenseitig Neuigkeiten und singen und spielen. Sofern wir nicht schon was geplant haben überlegen wir uns gemeinsam wohin wir gehen und was wir dort machen wollen. Das muss gut überlegt sein, auch was wir alles noch mit in den Bollerwagen einpacken müssen. Manchmal wollen wir aber auch einfach auf Entdeckungstour gehen. Dann haben wir nur unsere Rucksäcke dabei.
Auf den Weg zum Platz gibt es immer eine Menge zu entdecken. Wenn wir Glück haben sehen wir auch Rehe. Oder eine dicke Weinbergschnecke, ob sie es schafft auf den winzigen Buchensprössling zu kriechen? Nee, zu schwer. Da ist sie mit samt dem dünnen Bäumchen ungeschützt.
Wir treffen auch Leute wie den Förster oder jemanden von NaBu, Waldarbeiter, Imker, Bauern, Hundebesitzer, Reiter und so weiter. Und so mach einer hat eine tolle Sache dabei. Zum Beispiel war da mal ein Vogelberinger dem wir bei der Arbeit zuschauen durften.
Da wird es hin und wieder auch mal später bis wir am Platz sind und Frühstücken können. Zum Glück haben wir ja schon zu Hause schon was gegessen.
Also: Einen schönen Sitzplatz finden - am liebsten neben meinem Freund, Hände waschen, Frühstück rausholen und guten Appetit.
Ich habe zwei Lieblings Plätze.
Der eine ist der "Leisetierplatz". Dort dürfen wir nur im Winter. Ab April bekommen dort nämlich die Rehe ihre Kitze und brauchen ihre Ruhe. Auch der Fuchs wohnt da. Es ist ein ganz heimlicher Platz mit viel Wiese und Moos und verschrumpelten Minieichen auf den ich toll klettern kann. Ich habe dort schon viele Schätze entdeckt, zum Beispiel ein Skelett von einen Maulwurf. Spannend. Am aller Besten ist dort aber der weiße Matsch, daraus habe ich schon die lustigsten Männchen geknetet. Oder ich glitsche mit meinen Freunden wie auf einer Eisbahn durch den matschigen Ton bis wir alle weiß sind.
Und da ist der Baumfallplatz.
Bei einen Sturm im letzten Jahr riesige Schwarzkiefern umgestürzt.
Auf denen kann ich balancieren, bis in die Wipfel oder in den Zweigen Höhlen bauen. Auf der riesige Wurzel komme ich bis ganz nach oben oder ich erforsche den Sand unter der Wurzeln. Fast immer finde ich einen tollen Schatz aus der Steinzeit. Und wenn ich mich mal ausruhen möchte lege ich mich ins Laub oder in die Hängematte und schaue den Wolken am Himmel zu oder den Vögeln in den Bäumen, oder ich gucke mir mit meinen Freunden ein Buch an.
Wenn ich mal Streit habe mit meiner Freundin oder ich habe mir ein Dorn in den Finger gezogen, oder ich habe etwas gefunden das ich nicht kenne, dann bekomme ich Tipps und Unterstützung von den größeren Kindern oder von den Erwachsenen.
Oft haben die Erzieher auch etwas Spannendes vorbereitet, etwas zum Experimentieren, oder wir bereiten etwas Leckeres aus dem Wald zu, oder ein Abenteuer. Es gibt immer so viel zu machen: schaukeln, schnitzen, sägen, mit Wasserfarbe malen, Höhle bauen, Tiere beobachten, oder einen Zoo für Sie bauen, weben, Vater Mutter Kind oder Säbelzahntiger spielen...und kaum bin ich so richtig im Spiel höre ich den Indianerruf und wir müssen schon wieder zurück. Morgen müssen wir unbedingt wieder hierher damit ich weiterspielen kann. Das besprechen wir aber gleich im Abschlusskreis.
Wenn wir am Bauwagenplatz angekommen sind werden schon ein paar Freunde abgeholt. Ich bin meistens ein Mittagskind. Und das ist toll. Am liebsten esse ich die leckere Kartoffelsuppe die mein Papa immer kocht,. Und danach, bis mein Opa mich abholen kommt gibt es immer was Spannendes zu tun.
Gerade bin ich dabei ein Auto an der Werkbank zusammen zu schrauben.


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